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Schinken räuchern im Räucherofen

Ein schönes Stück geräucherter Schinken stellt die höchste Art der Veredelung dar, als auch eine Freude für den Gaumen. Man kommt erst richtig auf den Geschmack, wenn man anfängt seinen Schinken selbst zu räuchern. Der Schinken aus dem Supermarkt ist damit kaum vergleichbar, da dieser mit selbst geräuchertem Schinken aus einem Räucherofen nur sehr wenig gemeinsam zu tun hat. Dabei ist das Räuchern von Schinken nicht so aufwändig und schwierig wie viele denken, denn der Schinken lässt sich schön in drei Schritten räuchern. Man sollte die folgenden drei Schritte beachten, um einen richtig leckeren Schinken am Ende zu haben.

Erster Schritt – den Schinken pökeln

Der Schinken muss zuallererst gepökelt werden. Das ist wichtig, damit später der Schinken nicht so schnell verdirbt. Dem Fleisch wird mithilfe von Nitritpökelsalz Wasser entzogen, wodurch das Fleisch trockener und härter wird. Der geräucherte Schinken bleibt dadurch länger haltbar, da es die Bakterien schwer haben sich zu vermehren. Zuerst beginnt man mit der Herstellung der Marinade. Jeder muss selbst ausprobieren, welche Kombination an Gewürzen am besten schmecken. Reiben Sie mit der Marinade den Schinken gründlich ein und packen Sie ihn schließlich in einen Frischhaltebeutel ein. Empfehlenswert ist, für rund eine Woche das Fleisch im Kühlschrank zu lassen. Damit das überschüssige Salz abgewaschen wird, muss der Schinken nach dem Pökeln ins Wasserbad versenkt werden. Etwa 30 min dauert der Vorgang und das Fleisch wird danach nochmals für 48 h auf einem nicht zu warmen und trockenen Ort gelagert.

Zweiter Schritt – den Schinken räuchern

Zu diesem Zeitpunkt hat das Fleisch schon sehr viel Wasser verloren und der Schinken ist schon recht fest. Für das Räuchern von Schinken eignet sich besonders gut Buchenholz. Empfehlenswert ist den Schinken im Räucherofen für rund 36 h zu belassen. Den Räuchervorgang alle 6 h unterbrechen und für 4 h den Schinken der frischen Luft aussetzen.

Der dritte Schritt verlangt Geduld

Den fertigen Schinken lässt man noch ein paar Tage nachreifen, nachdem das Kalträuchern abgeschlossen ist. Der sehr intensive Rauchgeschmack verschwindet dadurch und die Aromen der verwendeten Gewürze kommen auf diese Weise besser zur Geltung.