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Räucherofen

Was ist ein Räucherofen

Ein Räucherofen ist nicht vergleichbar mit einem Grill, denn in diesem besonderen Ofen werden Wurst und Fisch geräuchert. Mittlerweile kann man einen Räucherofen mit verschiedenen Holzarten nutzen, damit der Rauchgeschmack auch unterschiedlich ist. Man kann Fisch, Schinken und Käse von würzig bis fruchtig räuchern, passend für jeden Geschmack.

Im Grunde hat jeder Räucherofen vier Teile, den Brennraum, den Gar-Raum, die Fettpfanne und die Türen/Öffnungen. Vom Design und der Größe her, können sich die Räucheröfen immens unterscheiden, so dass man für jeden Einsatzzweck das perfekte Produkt finden kann.

Interessant ist, dass man das Kalträuchern, das Warmräuchern und das Heißräuchern nutzen kann. Kassler zum Beispiel wird nur warm geräuchert, bei 30-50 Grad. Möchte man Lebensmittel haltbar machen, setzt man meist das Kalträuchern ein, welches mit 15 bis 25 Grad betrieben wird.

Wie funktioniert ein Räucherofen

Der Räucherofen wird mit Holz, Kohle oder aber auch Spiritusbrennern betrieben. Die Hitze wird im Brennraum erzeugt, wodurch auch der Rauch erzeugt wird, der durch die Lebensmittel zieht. Fisch, Fleisch, Wurst oder Käse werden im Gar-Raum aufbewahrt und können dort aufgehängt werden.

Wenn man es aufhängt, wird das Rauch-Gut viel besser von dem Rauch umströmt, so dass die gleichmäßige Räucherung entstehen kann. Die Fettpfanne ist dazu da, das herunter tropfende Fett aufzufangen und muss auch nach jedem Räuchern absolut gründlich gereinigt werden. Bei den Türen und Öffnungen wieder ist es so, dass man durch se die Temperaturen und die Intensität des Rauches einstellen kann. Auch gibt es manchmal sogar einen kleinen Schornstein, wo die Regulierungen stattfinden können.

Wie wird ein Räucherofen betrieben

Wie ein Räucherofen betrieben wird, hängt ganz von dem Gerät ab. Meist werden die Geräte mit Gas oder Strom betrieben, was natürlich sehr fortgeschritten ist. Auch mit Spiritus betriebene Geräte werden gerne eingesetzt, vor allem, wenn man auf dem Campingplatz etwas räuchern möchte. Zu Hause können es Kleingeräte sein, die leicht zu betreiben sind. Man legt lediglich das Räuchermehl auf den Boden, hängt das Räuchergut ab und schaltet die Heizquelle ein.

Elektro Räucherofen

Das elektrische Räuchergerät ist eine sehr einfache Variante, dass Räuchern für sich zu nutzen. Sogar ein Tischgerät für vier Personen kann man schon bekommen. Bei dem Elektro Räucherofen ist es so, dass die Temperatur über den Thermostat geregelt wird. Die meisten Geräte verfügen über eine Zeitschaltuhr, wo man die Garzeiten einstellt.

Um Rauch zu erzeugen, wird Räuchermehl auf den Boden gelegt und schon kann man das Gerät einschalten, wenn auch das Räuchergut in den Ofen gegeben wurde. Vorher muss man natürlich die Auffangpfanne in den Ofen stellen und die Klappe schließen.

Man öffnet den Elektro Räucherofen erst dann, wenn die Zeitschaltuhr sich bemerkbar macht. Für diesen Räucherofen braucht man nur eine Steckdose und muss auch keinen  Brennstoff hinzugeben. Eine sehr leichte Variante, die auch schon Laien für sich nutzen können, denn die Räuchertemperatur muss bei diesem Gerät nicht überwacht werden!

Gas Räucherofen

Der Gas Räucherofen funktioniert in der Regel sehr leicht und wie genau man ihn bedienen muss, entnimmt man am besten der Gebrauchsanleitung. Man öffnet zuerst den Grilldeckel und öffnet das Gasventil, dann kann man den Brenner anzünden und bei der passenden Temperatur reinigt man kurz die Grillplatten und kann dann auch schon bei schwacher Hitze räuchern. Der Brenner sollte bei starker Hitze angestellt bleiben, damit die Holzchips schneller rauchen, erst wenn der Rauch sichtbar ist, stellt man die Hitze herunter. Wenn man den Grill schließt, wartet man bis Rauch aufsteigt, dann kann man das Grillgut zufügen. Nun wird auch der Brenner in der Hitze gesenkt, damit das Räuchern in alle Ruhe durchgeführt werden kann. Bei dem Gas Räucherofen muss man die Hitze über die Schaltknöpfe regulieren.

Was hat man beim Kauf eines Räucherofens zu beachten

Ein Räucherofen ist ein wunderbares Gerät und wie bei allen Produkten muss man beim Kauf auf bestimmte Sachen achten. Vor dem Kauf muss man sich dazu fragen, welches Material  der Ofen enthalten soll und wie er betrieben werden sollte.

Dann muss man nur noch schauen, welches Volumen man selbst benötigt, um immer genügend Fleisch, Wurst, Käste oder Fisch räuchern zu können. Man sollte sich auf jeden Fall für einen Ofen entscheiden, mit dem man alle drei Varianten des Räucherns nutzen kann, also Kalt, Warm und auch Heiß. So hat man immer selbst die Entscheidungsmöglichkeit, wie man vorgehen mag.

Kauft man den Räucherofen im Internet, kann man alle wichtigen Informationen zu den Geräten nachlesen und wird so schnell einen geeigneten Räucherofen für sich finden können. Auch auf die Qualität sollte man achten, wie auch auf den Hersteller.

Der Preis sollte nicht zu hoch ausfallen, daher kann sogar auch ein Preisvergleich helfen. Umso besser man über einen Räucherofen informiert ist, desto besser kann man auch den Kauf durchführen. Die Garantie des Ofens sagt schon recht viel über die Qualität aus, denn wenn ein Hersteller eine längere Garantiezeit als zwei Jahre gibt, hat man auch wunderbare Qualität.

Größe

Die Größe von den Räucheröfen, die es derzeit auf dem Markt gibt, ist sehr verschieden. So kann man einen Räucherofen von 50 cm Größe kaufen und hier kann man 6 Fische räuchern, 12 Fische sind es bei einem 75 cm Räucherofen, 20 Fische bei 85 cm und 28 Fische sogar bei 100cm. Bei einer Größe von 125 cm kann man 40 Fische räuchern. Auch hier sollte man bei jedem Gerät darauf achten, was der Hersteller an Größe und Volumen angibt.

Material

Ein Räucherofen kann aus verschiedensten Materialien hergestellt worden sein. So gibt es Geräte mit Edelstahl oder verzinkt. Es gibt auch den Ofen der einwandig aluminiert ist und mehr. Edelstahl ist ein sehr interessantes und luxuriöses Material, es sieht gut aus und ist leicht zu pflegen. Aus welchem Material ein jeder Räucherofen besteht, sollte man beim Kauf eines Produktes nachlesen.

Leistung

Zu der Leistung von einem Räucherofen kann man nicht ganz so viel sagen, denn natürlich sind die Produkte sehr unterschiedlich und deshalb auch die Leistung. Bei jedem Produkt kann man aber die Leistung nachsehen und so entscheiden, ob man diese in Zukunft nutzen mag.

Betriebsart

Die Betriebsart von einem Räucherofen ist recht verschieden. Man kann schon mit einem Grill und einem Wok als Laie räuchern. Aber ein richtiger Räucherofen wird erst mit einem Holzkohlegrill, einem Räuchergrill oder dem Gasgrillgerät genutzt. Wie genau das Gerät betrieben wird, hängt natürlich von der Art ab. Man hat heute eine recht große Auswahl, wenn man einen Räucherofen kaufen möchte.

Sicherheit, Garantie

Die meisten Geräte haben eine Garantie von 2 Jahren, gibt ein Hersteller mehr Garantie, kann man sich darüber sehr freuen und sicher sein, dass man hochwertige Qualität geboten bekommt. In Sachen Sicherheit sei gesagt, dass man unbedingt immer die Bedienungsanleitung eines Räucherofens lesen muss und sich an die Sicherheitshinweise halten sollte.

Aus welchem Material werden Räucherofen hergestellt

Die Materialien von Räucherofen sind sehr verschieden, ob nun Aluminium, Metall, Edelstahl oder sonstiges, wird man immer bei einem Kauf sehen können. Wenn es geht, sollte man sich für Edelstahl entscheiden, weil dieses keinen Eigengeschmack an den Lebensmitteln hinterlässt und dazu auch sehr leicht zu reinigen ist. Ansonsten bleibt es natürlich jedem Käufer selbst überlassen, für welches Material er sich entscheidet.

Welche Räucherverfahren gibt es

Drei Räucherverfahren nutzt man für sich, so das Kalträuchern, das Warmräuchern und das Heißräuchern. Je nach Methode muss man auch Zeit mitbringen und geduldig auf das Ergebnis warten. Das Kalträuchern ist am zeitintensivsten, weil man nur mit 15 bis 25 Grad arbeitet. Beim Warmräuchern sind es dann 30 bis 50 Grad, was natürlich die Räucherzeiten geringer ausfallen lässt. Das Heißräuchern ist ohne zusätzliche Heizquelle nicht möglich. Hier müssen Temperaturen von 60 bis 120 Grad erzeugt werden.

Kalt räuchern

Das Kalt räuchern wird für verschiedene Lebensmittel genutzt, meist für Schinken, um ihn haltbar zu machen. Man arbeitet in dem Fall mit 15 bis 25 Grad und muss sich auf ein zeitintensives Räuchern einstellen. Da man nur eine geringe Temperatur anwendet, ist dies natürlich verständlich. Dafür aber wird Wurst, Fisch oder Fleisch auch besonders schonend geräuchert. Dies wieder sorgt auch für einen ganz besonderen Geschmack, den man nicht mehr missen möchte, wenn man ihn einmal probiert hat.

Warm räuchern

Das Warmräuchern wird sehr oft genutzt. In diesem Fall arbeitet man mit Temperaturen von 30 bis 50 Grad. Meist werden Brenner eingesetzt, um eine zusätzliche Heizquelle erschaffen zu können. Die externen Brenner arbeiten absolut unabhängig von der Raucherzeugung. Das Warmräuchern wird gerne genutzt, um Kassler zu räuchern. Aber natürlich bieten sich auch andere Möglichkeiten. Wichtig ist, dass man sich nur an die richtigen Temperaturen hält, um das Warm räuchern für sich einsetzen zu können.

Heiß räuchern

Beim Heiß-räuchern erzeugt man mit einer zusätzlichen Heizquelle Temperaturen von 60 bis 120 Grad. Somit kann man Fleisch und auch Fisch am schnellsten räuchern. Man braucht nur wenige Stunden dafür, muss dann aber auch die Lebensmittel recht schnell verspeisen. Haltbar gemacht werden Sie mit dieser Methode des Räucherns nicht! Hier werden keine Konservierungsstoffe eingesetzt und somit sollten die Lebensmittel in 1-2 Tagen verbraucht sein!

Welches Holz nimmt man zum Räuchern

Im Grunde ist es egal, welches Holz man verwendet, denn dies ist reine Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass es ein Hartholz sein muss, wie zum Beispiel Eiche, Erle, Pappel, Weide, Akazie, Kastanie und mehr. Das Hartholz darf nur wenig Harz enthalten, denn dieses sorgt ansonsten für sehr viel Ruß. Dies wieder ist gesundheitsgefährdend und macht sich auch im Geschmack bemerkbar. Man kann gehacktes und ebenso gemahlenes Holz verwenden, was aber ein wenig von der Größe des Ofens abhängt. Je größer der Ofen, desto größer sollten auch die Holzscheite sein.

Was ist besser Räuchermehl oder Räucherspäne

Zwischen Räuchermehl und Räucherspäne besteht schon ein gewisser Unterschied. Während Räucherspäne sogar die Glut von Kohlen ersticken kann, ist das Mehl selbstentzündend. Das heißt, man braucht es nur noch in die Wanne zu geben, wenn diese heiß genug ist und schon fängt das Räuchermehl zu rauchen an, was gerade bei Gas von großem Vorteil ist. Räucherspäne wieder machen weniger Arbeit und Schmutz, was einem Nutzer natürlich auch gefällt.

Welche Holzarten nimmt man zum Räuchern

Holzarten gibt es verschiedenste, alles was wenig Harz hat und Hartholz ist, eignet sich für das Räuchern. Allerdings kann man auch besondere Spezialhölzer einsetzen, wie zum Beispiel Hickory, Orangenbaum, Walnussbaum, Rebenholz, Mesquite oder auch Zeder. Auch die Mehle von diesem Holz könnten verwendet werden. Denn so entsteht ein ganz wunderbarer Geschmack und das Fleisch oder der Fisch bekommen auch eine wunderschöne Farbe.  Buchenholz ist ein beliebtes Holz, aber auch Obstbaumholz wird gerne genutzt, vor allem wenn man fetthaltigen Fisch räuchern möchte. Man darf ruhig ein wenig experimentieren, bis man seine eigenen Lieblingshölzer gefunden hat, mit denen man zufrieden ist und auf die man von nun an setzen möchte. Wenn man Spezialholz  nutzt, kann man es mit Wasser besprühen, damit mehr Rauch entsteht.  Ebenso kann man dem Holz auch noch Mehl von getrockneten Kräutern hinzufügen.

Was kann man alles im Räucherofen räuchern

In einem Räucherofen kann man Fisch, Fleisch, Wurst und Käse räuchern.

Wie räuchert man Fisch im Räucherofen

Fisch kann man recht leicht räuchern, er muss nur vorab in eine Salzlake und schon kann er in den Räucherofen. Man kann frei wählen, ob man den Fisch kalt oder aber heiß räuchern möchte. Bevor man die Fische in den Ofen gibt, lässt man sie noch trocknen. Sie sollten natürlich nicht in die pralle Sonne gelegt werden, müssen aber doch trocken und nicht mehr feucht sein. Im Räucherofen müssen die Fische dann gut befestigt werden, damit Sie auch verankert sind. Die  Räucherzeit bestimmt jeder Nutzer selbst oder lässt es sich von einem Rezept vorschreiben.

Wie räuchert man Fleisch im Räucherofen

Erst einmal startet man den Räucherofen, wie es die Bedienungsanleitung des Gerätes sagt. Wenn man das Fleisch vorher pökeln möchte, muss man sich natürlich darum kümmern. Fleisch sollte man, wie auch Fisch, in den Räucherofen hängen. Wie lange die Räucherzeit sein soll, entnimmt man passenden Rezepten oder testet es einfach für sich aus.

Wie räuchert man Schinken im Räucherofen

Zuerst einmal wird der Schinken gepökelt, damit er lange hält. Dann lässt man den Schinken an einem trockenen, aber nicht zu warmen Ort trocknen und kann ihn dann in den Räucherofen geben. Viele Leute nutzen das Kalträuchern und das über 36 Stunden. Der Schinken wird immer abwechselnd 6 Stunden in den Ofen gegeben und vier Stunden an die frische Luft, immer im Wechsel ist er dann nach 36 Stunden geräuchert. Es gibt aber auch noch weitere Methoden für das Räuchern.

Wie räuchert man Käse

Käse kann man natürlich auch räuchern, damit er einen guten Geschmack bekommt, schneidet man ihn in Scheiben oder Würfel und räuchert ihn natürlich kalt, damit er nicht zerlaufen kann. Die Räucherzeit beträgt zwischen 6 und 12 Stunden und natürlich kann man entweder Rezepte dafür nutzen oder einfach selbst versuchen, einen tollen Käse zu räuchern.

Räucherschrank Hersteller

Es gibt einige Räucherschrank Hersteller, denen man vertrauen kann, wenn es um beste Qualität geht. Wir möchten hier einmal kurz die bekanntesten Hersteller aufzählen:

  • Beelonia stellt hervorragende Räucheröfen her. Sie eignen sich für den gewerblichen Einsatz.
  • Peetz- gibt es schon über 30 Jahre auf dem Markt. Peetz gehört mit zu den führenden Marken
  • Smoki- Hersteller für Räucherofen für den Hausgebrauch
  • Helia Smoker- überwiegend für die Gastronomie
  • Feldmann- Für private und gewerbliche Nutzer
  • Jost- Auch dieser Hersteller ist schon seit über 30 Jahren auf dem Markt