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Tischräucherofen

Geräuchertes Essen erfreut sich großer Beliebtheit. Egal ob Fisch, Fleisch oder auch Gemüse: mit der richtigen Zubereitung lässt sich durch Räuchern aus jeder Zutat ein leckeres Gericht zaubern. Um die volle Kontrolle über das Räuchern zu haben und die Zutaten ganz nach dem eigenen Geschmack zubereiten zu können gibt es Räucheröfen. Dann muss man nicht mehr auf Geräuchertes aus dem Laden zurückgreifen, sondern muss nur noch die Zutaten beschaffen und kann dann nach Belieben selbst räuchern.

Was genau ist ein Tischräucherofen?

Die einzigen zwei Argumente, die gegen einen eigenen Räucherofen sprechen sind aber vor allem die Größe und der Preis. Viele Räucheröfen sind sehr sperrig und gerade in kleineren Küchen nur schwer unterzubringen. Außerdem sind sie häufig sehr teuer. Tischräucherofen können hierbei Abhilfe schaffen. Sie arbeiten letztlich genauso wie herkömmliche Räucheröfen auch, sind aber wesentlich platzsparender und sehr günstig in der Anschaffung. Wie der Name schon sagt, passen Tischräucheröfen problemlos auf einen Tisch oder auf kleinere Küchenzeilen. Tischräucheröfen sind sozusagen richtige Räucheröfen im praktischen Kleinformat.

Wie funktioniert ein Tischräucherofen?

Tischräucheröfen sind ziemlich simpel aufgebaut. Sie sind ummantelt mit einer Schale aus Metall mit abnehmbaren Deckel, die die zentrale Räucherkammer beherbergt. In der befindet sich ein Rost, auf dem das Räuchergut platziert werden kann, um geräuchert zu werden. Darunter befindet sich dann die Hitzequelle.

Auch die Funktionsweise eines Tischräucherofens ist simpel. Unter dem Rost wird sogenanntes Räuchermehl (Holzspäne) eingefüllt und eine Wanne für abtropfendes Fett untergelegt. Hierbei reicht meist schon eine Hand voll Räuchermehl. Der Tischräucherofen wird nun aufgeheizt. Das kann entweder rein elektronisch geschehen oder durch einen Brennstoff wie beispielsweise Spiritus. Die Hitze sorgt dafür, dass sich aus dem Räuchermehl heraus Rauch bildet. Durch den Deckel kann dieser Rauch nicht aus dem Ofen entweichen. Der Luftaustausch wird also unterbunden. Dadurch beginnen die Holzspäne erst richtig zu glimmen und zu schwelen.

Der dabei entstehende Rauch streift dann über das Räuchergut auf dem Rost. Dabei entsteht dann das charakteristische Aroma. Je nach dem wie viel Zeit das Räuchergut dem Rauch ausgesetzt wird, ist das Aroma am Ende mehr oder weniger kräftig. Durch die generell vorherrschende Hitze kann das Räuchergut warm entnommen werden. Da es in einem Tischräucherofen nicht so heiß wird wie beispielsweise auf einem Grill, kann das Fleisch oder Gemüse auch direkt gegessen werden.

Geräucherte Wurst aus dem Tischräucherofen

Wie wird ein Tischräucherofen betrieben?

Grundsätzlich werden Tischräucheröfen entweder elektrisch oder mit einem Brennstoff betrieben. Als Brennstoff wird meist Spiritus verwendet. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Welches am Ende verwendet wird ist häufig Geschmackssache.

Was die Leistungsfähigkeit angeht liegen beide Varianten auf einem Niveau. Es gibt bei Bedarf sowohl besonders leistungsfähige Brennstofföfen aber auch besonders leistungsfähige elektrische Öfen. Auch die laufenden Kosten für den Betrieb nehmen sich nicht viel. Zwar ist die Anschaffung von Brennstoffen etwas teurer als die Stromkosten, dafür sind Brennstofföfen in der Anschaffung aber auch um einiges günstiger.

Was die praktische Benutzung angeht gibt es größere Unterschiede. Die elektrischen Öfen benötigen immer eine Stromquelle in der Nähe oder eben ein Verlängerungskabel. Ein Brennstoffofen kann währenddessen nahezu überall eingesetzt werden. Er ist unabhängig von Steckdosen. Dafür sind die elektronischen Öfen sicherer in der Benutzung. Während bei den Tischräucherofen mit Brennstoff immer mit einem entflammbaren Mittel hantiert werden muss, gibt es bei den Elektroöfen wesentlich weniger Gefahrenquelle

Welcher Ofen der bessere für den eigenen Anwendungsfall ist lässt sich pauschal nicht sagen. Wer mehr auf Flexibilität setzt, sollte zu einem Brennstoffofen greifen. Wem der Umgang mit den Brennstoffen nicht geheuer ist, ist mit einem elektrischen Tischräucherofen besser beraten.

Auch die Häufigkeit der Benutzung ist ausschlaggebend. Für Anwender, die viel räuchern rentiert sich die teurere Anschaffung eines elektrischen Ofens mit der Zeit. Wer nicht so oft räuchert ist mit einem Brennstoffofen besser beraten, da der in der Anschaffung wesentlich günstiger ist.

Welches Holz nimmt man zum Räuchern für den Tischräucherofen?

Was das Holz zum Räuchern angeht hat man eine relativ große Auswahl, die die unterschiedlichsten Geschmäcker und Aromen freisetzt. Wer hier ein wenig ausprobiert oder auch verschiedene Hölzer kombiniert kann mit der Zeit das perfekte Aroma entwickeln.

Generell gibt es drei Grundregeln was das Holz angeht. Nadelhölzer und behandelte Hölzer dürfen zum räuchern nicht verwendet werden. Der Rauch aus diesen Hölzern kann gesundheitsschädlich sein und sollte deshalb auf gar keinen Fall verwendet werden. Generell sind harte Hölzer besser zum räuchern geeignet als weiche, da sie durch ihre Beschaffenheit bessere Ergebnisse ermöglichen.

Hölzer für milden Geschmack sind Erle und Weide. Diese beiden Hölzer ähneln sich auch in ihrem Aroma sehr stark. Durch die Milde bleibt der Großteil des ursprünglichen Geschmacks erhalten. Die Färbung von Fisch, Fleisch und Gemüse geht eher ins bräunliche.

Ein starkes und Kräftiges Aroma bekommt man vor allem bei Buchen- und Eichenholz. Buche ist das meistverwendete Holz zum räuchern. Der Geschmack ist sehr würzig und vor allem die Färbung des Räucherguts ist interessant. Buchenholz sorgt für eine goldbraune Färbung. Eichenholz sorgt für ein noch intensiveres würziges Erlebnis. Eichenholz schmeckt vielen Menschen bereits zu stark, andere lieben den Geschmack.

Worauf sollte man beim Kauf eines Tischräucherofens achten?

Damit man einen guten und zufriedenstellenden Tischräucherofen findet sollte man beim Kauf auf einige wichtige Merkmale achten, die eine praktische und bequeme Benutzung ermöglichen. Am wichtigsten ist hierbei das Fassungsvolumen. Denn das bestimmt letztlich, wie viel Räuchergut in den Ofen hineinpasst. Hier sollte man über die eigenen Bedürfnisse nachdenken.

Beispielsweise für wie viele Personen man in der Regel kocht und was man alles räuchern will. Denn ein größeres Volumen bedeutet meist auch einen höheren Anschaffungspreis sowie einen größeren Verbrauch an Brennstoff und an Strom. Ein wenig Luft nach oben sollte man was den Platz angeht zwar haben, aber auch nicht zu viel um nicht unnötig viel Geld ausgeben zu müssen.

Für gute Räucherergebnisse sollte der Ofen zudem mit einem Thermometer ausgestattet sein und die Hitze sollte sich einfach regulieren lassen. Nur so kann genau die gewünschte Menge an Rauch und somit auch der gewünschte Geschmack erzielt werden.

Für die praktische Benutzung sind Tragegriffe und eine Wanne für abtropfendes Fett ebenfalls sehr wichtig. Eine Wanne ist bei so gut wie allen Tischräucheröfen enthalten, Tragegriffe hat aber nicht jedes Modell. Für die praktische Verwendung sind die aber besonders wichtig, denn nur sie ermöglichen ein komfortables Verschieben und Tragen des heißen Geräts. 

Hersteller von Tischräucherofen im Überblick

Tischräucherofen Muurikka aus Finnland

Der Muurikka elektrische Tischräucherofen aus Finnland verfügt eine tadellose Verarbeitung und über ein hochwertiges Edelstahlgehäuse. Zur optimalen Hitzeregulierung ist ein elektrisches Heizgerät bereits inklusive. Mithilfe des Auffangblechs für Fett geht die Reinigung schnell vonstatten und dank des Holzgriffes ist der Transport denkbar einfach. Der Ofen kann problemlos unter der Wetterhaube im freien aufbewahrt werden. Das beiliegende Räuchermehl und Rezeptbuch ermöglichen es gleich nach dem Empfang des Tischräucherofens mit dem Räuchern loszulegen.

Deutsche Qualität Tischräucherofen Smoki

Der kleine Tischräucherofen Smoki bietet Platz für bis zu neun Forellen und wird in Deutschland produziert. Er zeichnet sich besonders durch seine optimale Luftzirkulation aus, überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und wird elektrisch betrieben. Der Edelstahlräucherofen ermöglicht durch seine starke Elektroheizung auch längere Räuchervorgänge. Eine leichte Kontrolle der Temperatur ist mithilfe des integrierten Thermometers und dem Lüftungsschieber jederzeit möglich.

Großer Spiritus-Ofen Cormoran

Von drei Spiritusbrennern wird der Cormoran XXL angetrieben. Ein gleichmäßiges Räucherergebnis ist durch die geschickte Verteilung der Brenner bereits innerhalb einer halben Stunde zu erwarten. Dieser Tischräucherofen ist eine gute Wahl für Hobbyangler, die gelegentlich Räuchern. Er bietet Platz für bis zu fünf mittelgroße Forellen. Er kann dank seines geringen Gewichts auch überall mitgenommen werden.

Kleine Tischräuchöfen Behr

Dieser Tischräucherofen bietet Platz für bis zu vier mittelgroße Forellen und hat zwei Spiritusbrenner, wobei den Transport die seitlichen Tragegriffe erleichtern. Die Reinigung fällt sehr leicht aus, da Sie ganz einfach die ganzen Edelstahlteile mit in die Spülmaschine geben können. Damit gleichmäßige Räucherergebnisse erzielt werden, sorgt der integrierte Rauchabzug. Er wird mit Spiritus betrieben, ist vollkommen mobil und kann überall eingesetzt werden. Das Räuchernmehl ist im Set beinhaltet.

Tischräucherofen Biowin

Dieses Modell ist wirklich sehr leicht zu verstauen, da es keinen halben Meter breit ist. Der Tischräucherofen von Biowin wird von zwei Spiritusbrennern betrieben und liefert einen guten Dienst für die Gelegenheits-Räuchermeister. Die Kontrolle der richtigen Temperatur erleichtert das integrierte Thermometer im Deckel. Die Rauchintensität kann jedoch nicht gesteuert werden, weil hier leider kein Rauchabzug vorhanden ist.